Phonologische Bewusstheit

Diese Seite bündelt alle Inhalte rund um die phonologische Bewusstheit – mit verständlichen Erklärungen, praxiserprobten Förderideen, kostenlosen Arbeitsblättern und interaktiven Übungen.

Was ist phonologische Bewusstheit?

Phonologische Bewusstheit ist die Fähigkeit, die Lautstruktur von Wörtern zu erkennen – also Reime zu hören, Silben zu klatschen oder Anlaute herauszuhören. Sie ist eine wichtige Vorläuferfertigkeit fürs Lesen und Schreiben und wird vor allem in der Vorschule und 1. Klasse gefördert.

Was du auf dieser Seite findest

Ich habe diese Seite in zwei große Abschnitte aufgeteilt:

Im Portal findest du neue Artikel, Arbeitsblätter und Material. Der Leitfaden hilft dir, wenn du eine erste Orientierung zur phonologischen Bewusstheit benötigst.

Portal

Grundlagenwissen zur phonologischen Bewusstheit

Du möchtest mehr über die Grundlagen der phonologischen Bewusstheit erfahren? Dann bist du hier richtig.

Junge mit Buch erkennt Reime – Symbolbild phonologische Bewusstheit

Was ist phonologische Bewusstheit?

Phonologische Bewusstheit beschreibt die Fähigkeit, mit den Lauten der Sprache umzugehen – eine wichtige Voraussetzung für das Lesen- und Schreibenlernen.

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Frau mit Buch und Fragzeichen über dem Kopf

Warum ist phonologische Bewusstheit so wichtig?

Je besser die phonologische Bewusstheit ausgebildet ist, desto leichter fällt das Lesenlernen.

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Kalender

Wann sollte man phonologische Bewusstheit fördern?

Erfahre, wann du mit dem Üben der phonologischen Bewusstheit beginnen solltest.

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Ein Mädchen liegt am Boden und liest ein Buch – über ihr Anlaute und Reime

Phonologische Bewusstheit im weiteren und im engeren Sinn

Die Einteilung der phonologischen Bewusstheit in weiteren und engeren Sinn ist vor allem für das Üben hilfreich.

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Phonologische Bewusstheit für Eltern

Phonologische Bewusstheit lässt sich spielerisch optimal fördern. Hier erfährst du, wie du dein Kind unterstützen kannst.

Silben klatschen

So setzt du Silben klatschen sinnvoll ein.

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Mädchen steigt Treppen

Phonologische Bewusstheit – Übungen

Dein Fahrplan für das Üben der phonologischen Bewusstheit.

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Phonologische Bewusstheit für Lehrkräfte

Die Förderung der phonologischen Bewusstheit in der Schule ist ein zentraler Baustein für den späteren Schriftspracherwerb.

Reimwörter-Liste für die Grundschule + 100 kostenlose Bildkarten

So erstellst du schnell und einfach Übungen und Material.

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Arbeitsblätter

Hier findest du alle Arbeitsblätter zur phonologischen Bewusstheit. Meine Arbeitsblätter sind immer kostenlos, als PDF downloadbar und können sofort im Unterricht oder zuhause eingesetzt werden.

Sie sind übersichtlich und kindgerecht gestaltet und konzentrieren sich jeweils auf eine klar abgegrenzte Übung – so kannst du ohne große Vorbereitung genau das trainieren, was deine Kinder gerade brauchen.

Was reimt sich?

Reime sind der perfekte Einstieg in die phonologische Bewusstheit. Mit diesen Arbeitsblättern lernen Kinder, einfache Reime zu erkennen.

Arbeitsblatt: Was reimt sich? - Reimwörter verbinden zur Förderung der phonologischen Bewusstheit in der Vorschule, Nr. 1
Was reimt sich 1
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Arbeitsblatt: Was reimt sich? - Reimwörter verbinden zur Förderung der phonologischen Bewusstheit in der Vorschule Nr. 2
Was reimt sich 2
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Arbeitsblatt: Was reimt sich? - Reimwörter verbinden zur Förderung der phonologischen Bewusstheit in der Vorschule Nr. 3
Was reimt sich 3
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Anlaute erkennen

Diese kostenlosen Arbeitsblätter helfen Kindern, die Anlaute von Wörtern zu erkennen und bewusst wahrzunehmen. Beim Betrachten der Bilder sprechen sie die Wörter laut aus und hören genau hin: Mit welchem Laut beginnt das Wort?

So fördern Eltern spielerisch die phonologische Bewusstheit – eine wichtige Grundlage für das Lesen- und Schreibenlernen in der 1. Klasse. Die Übungen eignen sich für Vorschulkinder und Erstklässler und lassen sich gut zu Hause oder im Kindergarten einsetzen.

Arbeitsblatt: Anlaute hören und einkreisen (A, E, I) - Übung zur phonologischen Bewusstheit für die 1. Klasse
Wie beginnt das Wort 1
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Arbeitsblatt: Anlaute hören und einkreisen (O, U) - Übung zur phonologischen Bewusstheit für die 1. Klasse
Wie beginnt das Wort 2
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Arbeitsblatt: Anlaute hören und einkreisen (M, L, S) - Übung zur phonologischen Bewusstheit für die 1. Klasse
Wie beginnt das Wort 3
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Arbeitsblatt: Anlaute hören und einkreisen (T, N, P) - Übung zur phonologischen Bewusstheit für die 1. Klasse
Wie beginnt das Wort 4
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Anlaute kennenlernen

Arbeitsblätter zum Kennenlernen der Anlaute.

Arbeitsblatt „Anlaute erkennen – Laut A“: Kinder kreisen Bilder mit A am Wortanfang ein (Ampel, Axt, Affe, Ameise, Ast, Apfel).
Anlaut A erkennen
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Arbeitsblatt „Anlaute erkennen – Laut B“: Kinder kreisen Bilder mit B am Wortanfang ein (Brille, Bär, Brot, Baum, Bus, Banane).
Anlaut B erkennen
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Arbeitsblatt „Anlaute erkennen – Laut C“: Kinder kreisen Bilder ein, deren Wort am Anfang mit C beginnt (z. B. Clown, Cello, Computer, Cola).
Anlaut C erkennen
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Arbeitsblatt „Anlaute erkennen – Laut D“: Kinder kreisen Bilder ein, deren Wort mit D beginnt (z. B. Delfin, Drache, Dose, Dusche, Dach, Dino).
Anlaut D erkennen
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Silben klatschen

Diese kostenlosen Arbeitsblätter fördern das Bewusstsein für Silben – eine wichtige Grundlage für das Lesen- und Schreibenlernen. Kinder lernen, Wörter in Silben zu zerlegen und den Rhythmus der Sprache zu hören.

Beim Silbenklatschen sprechen Kinder das Wort und klatschen dabei jede Silbe. So trainieren sie ihr Gehör, ihre Aufmerksamkeit und das Gefühl für den Aufbau von Wörtern.

Arbeitsblatt: Silben klatschen und Silbenanzahl bestimmen - Übung zur phonologischen Bewusstheit, Nr. 1
Silben klatschen 1
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Arbeitsblatt: Silben klatschen und Silbenanzahl bestimmen - Übung zur phonologischen Bewusstheit, Nr. 2
Silben klatschen 2
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Material – phonologische Bewusstheit

Hier findest du mein gesamtes Material zur phonologischen Bewusstheit.
Die Materialien sind digital erhältlich und decken einen klar abgegrenzten Bereich der Leseförderung gezielt und verständlich ab.

Ich lege Wert auf wissenschaftliche Erkenntnisse und didaktische Klarheit.
Du bekommst Material, das praxistauglich ist, Kinder motiviert und genau das übt, was geübt werden soll.

Geräusche erkennen

Das Erkennen und Merken von Geräuschen ist eine wichtige Vorstufe für das Üben der phonologischen Bewusstheit.

Material phonologische Bewusstheit 1. Klasse - Tiergeräusche erkennen
Geräusche erkennen: Tiere – Phonologische Bewusstheit – Vorschule

So förderst du spielerisch die Hörwahrnehmung. Die ideale Vorbereitung auf Reime, Silben und Laute.

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Reime erkennen

Das Üben der phonologischen Bewusstheit lässt sich am besten mit Reimen beginnen.

Material Phonologische Bewusstheit Klasse 1 – Reimpaare erkennen
Reimpaare erkennen – Phonologische Bewusstheit – 1. Klasse

So gelingt der Einstieg in die phonologische Bewusstheit – ideal für Vorschule und 1. Klasse.
Sofort als PDF herunterladen.

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Material Phonologische Bewusstheit Klasse 1 – Reimpaare erkennen
Reime erkennen – Phonologische Bewusstheit – 1. Klasse

Reimwörter erkennen und zuordnen – ideal für Vorschule und 1. Klasse.
Sofort als PDF herunterladen.

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Silben üben

Mit Silben üben Kinder die nächst kleinere Einheit nach Reimen.

Material Phonologische Bewusstheit Klasse 1 – Silben klatschen
Silben klatschen – Phonologische Bewusstheit – 1. Klasse

Spielerisch Silben erkennen und klatschen: Arbeitsblätter & Übungen für die 1. Klasse Grundschule.
Sofort als PDF herunterladen.

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Leitfaden

Ein Leitfaden zur phonologischen Bewusstheit

Hier bekommst du einen Leitfaden zur phonologischen Bewusstheit. Dieser Leitfaden richtet sich vorrangig an alle, die zum ersten Mal Kontakt mit der phonologischen Bewusstheit machen.

Ich führe dich Schritt für Schritt durch Theorie und Praxis. Am Ende weißt du:

  • Was du üben sollst
  • Wann du üben sollst
  • Warum du übst

Was ist phonologische Bewusstheit?

Phonologische Bewusstheit bedeutet: Ein Kind kann Sprache zerlegen und damit spielen – zum Beispiel Reime erkennen, Silben klatschen oder Anlaute heraushören.

Das ist vor allem im Kindergarten und zu Beginn der 1. Klasse wichtig, weil genau diese Grundlagen dort heute sehr häufig geübt werden.
Phonologische Bewusstheit hilft beim Lesenlernen: Kinder können Wörter später leichter in Laute „zerlegen“ und Buchstaben sicherer mit Lauten verbinden.

Ganz wichtig: Phonologische Bewusstheit hat mit mündlicher Sprache zu tun – grob ist es ein Teil des Sprachgefühls. Das heißt, Kinder lernen phonologische Bewusstheit vor allem durch Sprechen und Kommunikation.

Darum ist phonologische Bewusstheit wichtig

Vielleicht fragst du dich: „Was bringt es meinem Kind eigentlich, wenn es weiß, dass Tomate drei Silben hat?“
Die Antwort ist simpel: Es ist der Schlüssel zum entspannten Schulstart. Phonologische Bewusstheit ist kein Selbstzweck, sondern das Fundament für den Schriftspracherwerb.

  • Leichteres Lernen: Studien zeigen: Kinder mit gutem Sprachgefühl tun sich beim Lesen- und Schreibenlernen spürbar leichter.
  • Frühwarnsystem: Probleme beim Reimen oder Heraushören von Lauten sind oft das erste Warnsignal für spätere Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten. Wer hier früh übt, beugt Frust vor.
  • Mehr Motivation: Wer die Struktur der Sprache versteht, hat schneller Erfolgserlebnisse. Das hält die Motivation beim Lesenlernen hoch.

Die gute Nachricht:
Phonologische Bewusstheit lässt sich einfach und spielerisch trainieren. Schon wenige Minuten am Tag mit Liedern, Reimen oder einfachen Spielen reichen aus, um dein Kind fit für die Schule zu machen.

Wann übt man phonologische Bewusstheit?

Idealerweise beginnt eine Förderung im Kindergarten: Kinder lernen spielerisch mit Reimen umzugehen. Das letzte Kindergartenjahr und die 1. Klasse der Grundschule sind quasi die wichtigsten Jahre zum Aufbau der phonologischen Bewusstheit.

Zusammengefasst:

  • Ende Kindergarten
  • 1. Klasse Grundschule

Auch hier kannst du dich vertiefen, wenn du willst:

Wer übernimmt das Üben?

Phonologische Bewusstheit wird in Kindergärten und Schulen gefördert, Übungen dazu sind in jedem Schulbuch vorhanden – Kinderlieder, Abzählreime und auch Übungen mit Lauten sind seit jeher fester Bereich der sprachlichen Förderung.

Das Üben zu Hause ist dennoch sinnvoll, weil die phonologische Bewusstheit ein sehr breites Thema ist. Es geht um sprachliche Fähigkeiten: Diese entwickeln sich stark in menschlicher Kommunikation – beispielsweise beim Vorlesen.

Es gibt also Bereiche der phonologischen Bewusstheit, die Kinder in der Schule üben können und Bereiche, die die Eltern übernehmen können.

Im Grunde ist es also wie so oft beim Lesen: Alle müssen zusammenarbeiten.

Sollten alle Kinder üben?

Ja.

Aus einem ganz einfachen Grund: Phonologische Bewusstheit wird immer gefördert. Beim Sprechen, beim Vorlesen, bei Kinderliedern, bei Reimspielen – bei jeder Form der sprachlichen Kommunikation bauen Kinder ihre phonologische Bewusstheit auf.

Kinder üben also immer. Es profitieren auch alle Kinder von einer Förderung. Der Schriftspracherwerb wird erleichtert, mögliche Schwierigkeiten können früh entdeckt werden. Eine Förderung ist immer sinnvoll.

Der Begriff Förderung hat für viele Menschen einen negativen Beigeschmack. Förderung klingt nach Lernschwierigkeiten, nach endlosem Pauken und nach Aufholbedarf.
Gerade bei der phonologischen Bewusstheit ist es allerdings so, dass das Üben spielerisch und lustig sein kann. Gerade hier ist es so: Spiel mit Förderung und nicht Förderung mit Spiel.

Phonologische Bewusstheit ist kein Allheilmittel

Ich wünschte, ich könnte schreiben: Kinder sollen phonologische Bewusstheit üben, dann lernen sie auch problemlos lesen. Leider ist es nicht so einfach.

Die phonologische Bewusstheit ist ein kleiner Teil, der zusätzlich geübt werden sollte. Eine Förderung ist kein Allheil- oder Wundermittel, auch wenn es oftmals (vor allem online) so dargestellt wird.

Wichtig ist dabei, andere Bereiche des Lesenlernens nicht aus den Augen zu verlieren.

Üben – ein Überblick

In diesem Abschnitt erfährst du, wie du phonologische Bewusstheit sinnvoll üben kannst. Ich führe dich Schritt für Schritt durch die unterschiedlichen Bereiche.

Wenn du nicht vom Fach bist, ist es am einfachsten, wenn du bei den leichtesten Übungen beginnst. So siehst du, ob dein Kind Schwierigkeiten in einem Bereich hat.

Das übst du:

  • Geräusche
  • Reime
  • Silben
  • Laute

Wie erwähnt, die Kernzeit des Übens liegt am Ende des Kindergartens und in der 1. Klasse. Keine Sorge: ein zu spät zum Üben gibt es nicht, lass dich von den Altersangaben, die man überall liest, nicht verunsichern.

Kurz zusammengefasst geht es beim Üben darum:

Kinder sollen sich nicht auf den Inhalt von Sprache konzentrieren, sondern auf die Struktur.

Beim Wort Katze sollen sie nicht nur an eine Katze denken (Inhalt), sondern zB. auch wissen, dass Katze mit einem K beginnt.

Schritt 0: Auf Geräusche konzentrieren

Phonologische Bewusstheit dreht sich um gesprochene Sprache – Kinder müssen also etwas heraushören. Um das zu Üben, gibt es diese Vorstufe.

Der Sinn dabei ist, dass Kinder lernen sich auf Geräusche zu konzentrieren. Sie müssen lauschen und sich fokussieren.

Das kommt im Alltag ständig vor, kann aber auch durch lustige Spiele oder Aufgaben spielerisch geübt werden. Du kannst Alltagsgegenstände verwenden, um Geräusche zu erschaffen: dein Kind muss erraten, welches Geräusch das ist (Klimpern mit Schlüsseln, Papier zerknüllen, usw.)

Beliebt sind in diesem Bereich immer Tiergeräusche: Welches Tier ist das? Dazu findest du hier auf meiner Seite auch einen Online-Text und ich habe auch passendes Material dazu:

Schritt 1: Reime

Reime bilden den eigentlichen Einstieg in das Üben der phonologischen Bewusstheit. Aus einem einfachen Grund: Reime sind ein Gleichklang – zwei Wörter reimen sich nicht, weil sie inhaltlich ähnlich sind, sondern weil sie gleich klingen.

Reime sind Kindern aus Kindergeschichten, Abzählreimen und auch aus der Alltagssprache vertraut. Sie können sehr früh damit umgehen – noch bevor sie lesen oder schreiben lernen.

Schritt 2: Silben

Silben sind eine Einheit der gesprochenen Sprache. Sie entstehen beim Sprechen – und wir können sie hören. Genau deshalb passen Silben so gut in die phonologische Bewusstheit: Kinder lernen dabei, nicht nur den Inhalt von Wörtern zu verstehen, sondern auch ihre Struktur wahrzunehmen.

Kinder üben mit Silben hauptsächlich das Unterteilen von Wörtern in Silben. Beim Silben klatschen sollen Kinder bestimmen, aus wie vielen Silben ein Wort besteht.

Einige Aufgaben mit Silben können Kinder ebenfalls schon vor dem Lesen- und Schreibenlernen erledigen, bei anderen ist das nicht möglich.

Schritt 3: Laute

Die kleinste Einheit beim Üben sind Laute und dadurch für Kinder auch am schwierigsten.

Das Erkennen von Anlauten ist eine beliebte Aufgabe, die recht einfach ist. Das Manipulieren von Lauten (welches Wort ist Hose mit einem R?) ist schon deutlich anspruchsvoller.

Der Grund, warum Kinder mit Lauten üben ist der, dass es ihnen beim Erlernen der Phonem-Graphem-Korrespondenz hilft – das heißt, Kinder können leichter Buchstaben mit dem entsprechenden Laut verbinden. Das ist im Grunde der Startschuss des Lesenlernens. 

Zusammenfassung zum Üben

Ganz vereinfacht ausgedrückt: Kinder üben mit Reimen, Silben und Lauten damit sie Buchstaben besser mit den entsprechenden Lauten verbinden lernen. Kinder müssen wissen, dass sie den Buchstaben M am Papier mit MMM aussprechen.
Phonologische Bewusstheit hilft dabei und ist somit eine wichtige Vorläuferfähigkeit des Lesenlernens.

Einen Artikel zum Üben findest du hier. Darin erkläre ich die Stufen des Übens ausführlich und worauf du achten musst.

Für Eltern – so übst du sinnvoll

Ganz egal, ob dein Kind noch im Kindergarten ist oder schon in der Schule beginne beim Üben bei den leichtesten Übungen. Es ist immer besser, einfach einzusteigen, als anfangs zu überfordern.

Geräusch-Spiele sind optional. Wenn du dir nicht sicher bist, ob sie notwendig sind, dann einfach mitmachen. Anschließend gehst du die einzelnen Stufen der phonologischen Bewusstheit durch. Je nachdem, was im Kindergarten oder in der Schule gemacht wird, ist es meist am besten, wenn du dich daran orientierst.

Ansonsten gelten die üblichen Regeln des Übens: In diesem Alter ist spielerisches Üben sehr wichtig, ohne Druck klappt es am besten. Je mehr du das Üben in den Alltag integrierst, desto besser: Kinderreime, Vorlesen, kleine Sprachspiele zwischendurch.

Das ist der große Vorteil den Eltern bei phonologischer Bewusstheit den Schulen gegenüber haben, du kannst mit deinem Kind wirklich mündlich üben. Das ist in der Schule selten möglich.

Zum Üben für Eltern habe ich eine Anleitung: So hast du einen sinnvollen Aufbau, findest passende Arbeitsblätter oder auch fertiges Material, damit das Üben garantiert gelingt.

Quellen und Literatur

Hier findest du wichtige Literatur und Quellen zur phonologischen Bewusstheit.

Solltest du an sämtlichen von mir verwendeten Quellen interessiert sein, dann findest du diese im Gesamtverzeichnis der Seite: zum Literatur- und Quellenverzeichnis.

  • Schneider, W. (2017). Lesen und Schreiben lernen. Springer.
  • Küspert, P., & Schneider, W. (2008). Hören, lauschen, lernen: Sprachspiele für Kinder im Vorschulalter. Würzburger Trainingsprogramm zur Vorbereitung auf den Erwerb der Schriftsprache. Vandenhoeck & Ruprecht.
  • National Early Literacy Panel. (2008). Developing early literacy: Report of the National Early Literacy Panel.
  • Fischer, M. Y., & Pfost, M. (2015). Wie effektiv sind Maßnahmen zur Förderung der phonologischen Bewusstheit? Meta-Analyse deutschsprachiger Trainingsprogramme.
  • Wolf, K. M., Schroeders, U., & Kriegbaum, K. (2016). Metaanalyse zur Wirksamkeit einer Förderung der phonologischen Bewusstheit.