Arbeitsblatt „Anlaute erkennen – Laut D“: Kinder kreisen Bilder ein, deren Wort mit D beginnt (z. B. Delfin, Drache, Dose, Dusche, Dach, Dino).

Anlaut D erkennen

Dieses kostenlose Arbeitsblatt trainiert die phonologische Bewusstheit: Kinder hören den Anlaut D und kreisen passende Bilder ein (z. B. Delfin, Drache, Dose, Dusche, Dach, Dino). Das bewusste Hinhören am Wortanfang ist eine wichtige Vorläuferfähigkeit fürs Lesenlernen – ideal für Vorschule und 1. Klasse.

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Zur Nutzung

Du darfst dieses Arbeitsblatt kostenlos für private Zwecke, im Unterricht und in der schulischen Förderung verwenden und in diesem Rahmen vervielfältigen.

 

Lernziel: Den Anlaut D am Wortanfang heraushören und sicher erkennen.

So funktioniert das Blatt: In jedem Feld steht in der Mitte ein großes D. Rundherum sind vier Bilder. Das Kind spricht die Wörter laut und kreist die Bilder ein, bei denen man am Anfang ein D hört.

Beispiele (je nach Feld): Delfin, Drache, Dose, Dusche, Dach, Dino – gemischt mit Bildern, die nicht mit D beginnen.

  • Schritt 1: Bilder genau anschauen und benennen.
  • Schritt 2: Auf den Wortanfang hören: „Höre ich am Anfang ein D?“
  • Schritt 3: Passende Bilder einkreisen.

Warum Anlaute wichtig sind: Kinder müssen fürs Lesenlernen verstehen, dass Wörter aus Lauten bestehen. Wenn sie den Anlaut (ersten Laut) bewusst wahrnehmen, ist das eine wichtige Brücke zur späteren Buchstabe-Laut-Zuordnung und zum lautierenden Lesen.

Das geht schon in der Vorschule: Anlaut-Aufgaben funktionieren bereits vor dem Schreiben, weil Kinder dafür keine Buchstaben kennen müssen. Sie sprechen ein Wort, hören gezielt auf den Anfang und entscheiden dann. Genau solche Sprachspiele sind ein fester Bestandteil etablierter Vorschulprogramme zur Förderung der phonologischen Bewusstheit (u. a. mit Bereichen wie Reime, Silben, Anlaute und Phoneme).

Was die Forschung dazu sagt: Phonologische Bewusstheit steht in einem stabilen Zusammenhang mit späterem Lesen und Rechtschreiben. Für deutschsprachige Trainingsprogramme zeigen Meta-Analysen messbare Effekte auf phonologische Bewusstheit sowie kleinere, aber nachweisbare Transfer-Effekte auf Lesen und Rechtschreiben. Große internationale Übersichten (z. B. der National Reading Panel) berichten ebenfalls, dass gezielte Förderung phonemischer Bewusstheit die Leseentwicklung unterstützen kann.

Hinweis zum Laut D: Manche Kinder verwechseln am Anfang D und T, weil beide Laute ähnlich klingen. Dann hilft: langsam sprechen lassen und den Startlaut kurz betonen („D-elfin“, „D-rache“). Auch Vergleichen unterstützt: „Klingt das wie bei Dach oder eher wie bei Tasse?“